Die BRILLANTEN…………..

und die „Zweifüssler“

Es ist Sonntag, 07.00 Uhr und ich bin um 6.30 Uhr mit dem Gedanken „DIE BRILLANZ DER ANDEREN“ aufgewacht.

Heute möchte ich daher gleich das Thema aufgreifen, welches wir eigentlich eher mit dem „aus dem Schatten des Anderen treten“ kennen.

Die BRILLANZ DER ANDEREN hat für mich eine völlig andere Bedeutung. Wir kennen alle Persönlichkeiten, die einen Raum betreten und sie erscheinen. Diese meine ich auch, jedoch nicht vordergründig.

Ich meine damit eher  diejenigen, die entwickeln und gestalten wollen, die Pioniere und Visionäre. Diejenigen, die umsetzen, die Dinge in Gang bringen, die damit Erfolg haben. Der unbedingte Wille zu gestalten, Entscheidungsfreiheit zu haben und bestmögliche Leistungen zu bringen. Sie haben auch ein großes Verantwortungsbewusstsein und man kann sich glücklich schätzen, so jemanden an seiner Seite zu haben.

Die BRILLANZ der Pioniere und Visionäre zeichnet sich auch aus, größer zu denken, das schier Unmögliche möglich zu machen und der Fokus, nach vorne zu agieren. Ein unbändiger Wille, Ausdauer und Durchhaltevermögen sind hier jedenfalls ein Garant für den Erfolg.

Meist sind sie großzügig und weisen sich oftmals – zumindest kann ich dies feststellen - auch durch eine Lebenskultur aus.

Vor jetzt bereits  ca. 13 Jahren hatten mein Mann und ich das Glück auf so eine Persönlichkeit zu treffen. Wir kennen einige solcher Menschen, doch diese Geschichte passt jetzt sehr gut:

Wir waren in der wunderschönen Toskana und auf dem berühmten Weinfest in Greve in Chianti.

Der Platz atemberaubend, gut gelaunte Menschen, große und kleine Weinanbieter voller Begeisterung und der ganze Platz versprühte einen unbeschreiblichen Charme.

Wir lernten zwei wunderbare Menschen kennen. BRILLANTE Menschen.

Ich nenne ihn hier Christian und er war mit seiner bezaubernden Frau, ich nenne sie Silvia,  auch auf diesem Weinfest und die beiden sprachen uns an. Mein Mann sagt immer dazu: „die beiden haben uns regelrecht aufgerissen“ (er lacht immer dabei). Es entstand ein Smalltalk und die gemeinsamen Interessen stellten rasch eine gute Verbindung her. Wir waren uns auf Anhieb einfach sympathisch. Der berühmte erste Eindruck – das wäre jetzt aber ein anderes Thema.

Am darauffolgenden Tag luden sie uns in ihr Haus auf einem Hügel in der Nähe von Panzano ein. Ein großartiges Essen mit Weinen aus der Region folgte und eine wunderbare lange Freundschaft entstand.

Christian war vor vielen Jahren ein Mitglied im „Rat der Weisen“ rund um den damaligen Bundeskanzler der BRD. Er hat uns aus dieser Zeit viele interessante Geschichten erzählt.

Viel Zeit haben wir auch damit verbracht, Dinge zu analysieren, neu zu betrachten und Erkenntnisse für die damalige Jetztzeit zu gewinnen.

Weshalb erzähle ich das:

Ich saß voller Bewunderung da und hang förmlich an den Lippen dieses Mannes und bewunderte seine Eloquenz, seine Wertschätzung, seine Klugheit und Lebensart, sein unglaublich respektvoller, fürsorglicher und liebevolle Umgang mit seiner Frau Silvia (alles trifft auch auf Silvia umgekehrt zu) und genoss mit meinem Mann in vollen Zügen auch die Großzügigkeit der beiden Menschen.

 

Ein Satz blieb mir besonders in Erinnerung (natürlich noch viele weitere), doch dieser passt gut zum heutigen Thema.

Er sagte: „weißt du Doris, und das kannst/solltest du dir merken:

in meiner Zeit als Geschäftsmann mit all meinen Tätigkeiten habe ich sehr viele Menschen kennengelernt. Manche mehr und manche eher oberflächlich. Eines musste ich sehr schmerzhaft lernen: „Es gibt Menschen und es gibt „Zweifüssler“. Diese „Zweifüssler“, das ist der Name, der ich dieser Gruppe von Menschen gegeben habe, können einem das Leben sehr schwer machen, diese sind eine Zeitlang vordergründig sehr aufmerksam, bemüht, scheinen dir zugetan zu sein, scheinen den Weg mit dir zu gehen und letztendlich „pinkeln“ sie dir mit breitem Grinsen ans Bein.

Sie manipulieren und zeigen nicht oder erst ganz spät ihr wahres oder zweites Gesicht.

Das perfide daran ist, du erkennst sie meist erst sehr spät,  manchmal zu spät. Sie naschen am Erfolg mit und glauben selber und einzig allein der Kreator dessen zu sein, was erreicht bzw. aufgebaut wurde.“

 

Einige meiner Leser werden sich vielleicht jetzt auch denken, ja, solche kenne ich auch.

Als Coach möchte man vielleicht annehmen, dass solche „Zweifüssler“ rasch erkannt werden können, leider nicht. Aus der zunehmenden Lebenserfahrung heraus, erkennt man sie aber immer schneller.

 

Längst gibt es vielleicht den einen oder anderen Hinweis nur die BRILLANTEN unter uns merken

das eben lange Zeit nicht bzw. wollen es auch nicht merken, weil sie es sich gar nicht vorstellen können. Sie haben nicht dieses Denkmuster, das letztendlich jedenfalls auch aus Missgunst, Neid

und Rache besteht.

Die BRILLANTEN geben volles Vertrauen. Es liegt ihnen überhaupt nicht, alles und jenes zu kontrollieren. Wenn allerdings das Maß voll ist und sie sich vor allem „benutzt oder ausgenutzt“ fühlen, ziehen die BRILLANTEN rasch weiter.

Und dann geht es los: die „Zweifüssler“, wie sie Christian nennt, gehen endgültig aus ihrer Tarnung:

wehe dem, der verlässt(!!!) und die Wärme, der Glanz der Sonne geht weg. Gespräche gibt es

nicht mehr. Sie laufen mitunter wie Kampf-Hähne umher und sind jedenfalls auf

Zerstörung aus. Sie denken, alles und jenes ist gegen sie gerichtet.

Ob das im Beruflichen oder im Privaten ist, es ist das selbe Muster.

Sie wollen bestrafen, besiegen, unbedingt erniedrigen, natürlich Geld und Rache!

Lange getarnt als  freundliches Lächeln und allem was dazu gehört. Man könnte es in etwa so ausdrücken: „schließlich gehörst du mir oder schließlich gehört deine Leistung mir.“

Es kommt oftmals zu diesen negativen Reaktionen. Wo viel Licht ist, ist manchmal leider auch Schatten. Wie soll man mit der Schattenseite umgehen?

Die BRILLANTEN müssen mit, ob sie wollen oder nicht.

Es ist wie ein Strudel, sie stellen sich aber nicht dagegen, sondern machen, was zu machen ist.

Sie leiden mitunter sehr und nehmen die Sache sehr ernst. Sie arbeiten an der Strategie, vielleicht alleine und manchmal braucht es auch Hilfe.

Natürlich gibt es Ärger, großen Ärger sogar, Unmut, Enttäuschung, Wut – aber niemals hegen sie Rachegedanken. Diese negative Energie überlassen sie den anderen.

Neidische und rachsüchtige Menschen wollen nur aufhalten. BRILLANTE mögen daher die Schattenseite nicht, sie sagen: „dabei erschaffe ich nichts, das interessiert mich daher nicht!“

Der entscheidende und gravierende Unterschied daher:

Die BRILLANTEN reflektieren das Geschehene und ziehen daraus

wichtige Erkenntnisse. Der Lerneffekt wird genutzt.

Der FOKUS geht nach VORNE. Die Wunden dürfen verheilen.

Längst bauen und kreieren sie schon wieder

und gehen der nächsten Vision nach.

Ihre Sonne strahlt vielleicht schon wieder, der Glanz wird

wieder aufpoliert und es geht aufwärts.

 

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen

Begegnungen mit BRILLANTEN Menschen.

Nehmen Sie daran teil.

Seien Sie BRILLANT!

Ihre Doris Jandl-Albrecht

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